Chaotische Tage
darf ich dir eine Frage stellen? Verlaufen deine Tage immer angenehm, störungsfrei?

In den letzten Tagen hatte ich kurz hintereinander zwei unangenehme Begegnungen, auf die ich gerne verzichtet hätte.

Künftig möchte ich solche Ereignisse auf ein Minimum reduzieren. Ja, ich weiß, es hat auch mit einem selbst zu tun. Mir wurde allerdings auch bewußt, dass ich zwar jede Menge Übungen körperlicher und energetischer Art in meinen Tag einbaue, ihn aber höchst selten mit einem Plan beginne, wie ich möchte, dass dieser Tag verläuft.

Vielleicht gehörst du ja zu den Personen, die ein solches Programm haben und auch munter morgens durchziehen. Dann meine Gratulation. Es ist eine wirklich gute Idee.

Ich fürchte nur, die meisten Menschen tun so etwas höchst spärlich, oft eben – aus Mangel an Zeit.

Der Rhythmus deines Tages
Also habe ich mir überlegt: Wie kann man täglich sein Wohlbefinden und Gutergehen planen, ohne dass es viel Zeit in Anspruch nimmt?

Da hat mich eine Methode „des spirituellen Pragmatikers“ Burt Goldman inspiriert. Sie ist denkbar einfach.

Du gibst dem Tag einen Rhythmus.
Wie soll das funktionieren?

Stelle dir einen chaotischen Tag mit unangenehmen Begegnungen vor, nervenraubenden Problemen, zehrenden Auseinandersetzungen, (Geld)ängsten, Überforderung, Überwältigtsein, Wut, Ärger, Verwirrung etc.. Dabei klopfst du schnell und chaotisch mit deinen Fingern auf den Tisch. Das ist der Rhythmus eines solchen Tages.

Den änderst du jetzt.

Nun visualisiere einen Tag wie du ihn erwünschst, mit freundlichen, ermächtigenden, zugewandten Begegnungen, wunderbaren Einfällen, freudigen Ereignissen, inspirierenden Gesprächen, erfreulichem Geldzufluss.

Male dir deinen Lieblingstag im Alltag aus. Imaginiere ihn, fühle die Gefühle, die damit einhergehen, erlaube auch Dankbarkeit. Du hast Platz in der Bahn, dein Chef ist zufrieden, du hast Freude mit deinen Kollegen….Klar, dass so ein Tag für jede/n anders aussieht. Du weißt, was ich meine.

Das malst du dir also gründlich aus. Und während du diesen Tag vor deinem inneren Auge vorüberziehen lässt klopfst du ebenfalls mit den Fingern auf die Tischplatte. Und zwar in einem langsamen, gleichmäßigen, wohltuenden Rhythmus.

Zum Beispiel so: Tok, toktoktoktok tok tok tok. Tok, toktoktoktok tok tok tok usw.

Wenn du das einige Male auführlich gemacht hast, dann ist das Einzige, was du morgens noch zu tun hast, deinen Rhythmus eine Minute lang zu klopfen. Ohne Imagination, einfach klopfen, Gefühl dabei wäre allerdings noch ein schöner Zusatz und Ausrichtung auf das Ziel. Eine Minute – soviel Zeit muss sein!

Dies ist das Zeichen für dein Unterbewusstes und auch dein Bewusstsein:
Heute ist ein zufriedenstellender, guter Tag für mich!

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