Wusstest du, dass die Person, die sich zuerst für ein Seminar anmeldet, die Energie des gesamten Kurses prägt?

Das Gesetz des Anfangs
gehört zu den eher unbekannten universellen Gesetzen.

Es ist wie der Auftakt eines Liedes – er bestimmt nicht alles… aber er färbt die Energie.
Und gleichzeitig liegt genau darin seine stille Macht.

Vielleicht denkst du jetzt an die Morgenroutine.

Wie du die Energie deines Tages prägst, beginnt oft früher.

Und nicht nur dort.

Du beginnst ein neues Projekt.
Und noch bevor du etwas tust, ist da ein leiser Zweifel:

Mal sehen, ob das diesmal funktioniert…

Oder:

Das wird gut. Ich freue mich darauf.


Der Unterschied?

Nicht nur die Idee.
Sondern der Anfang, aus dem heraus sie entsteht.

Bei mir steht der Frühjahrsputz ins Haus.

In diesem Zusammenhang tendiere ich zu folgender Einstellung:

Oje. Was für eine öde Zeitverschwendung.


Oder:
Ich kläre. Ich schaffe Raum. Neues entsteht.

Völlig anderer Einstieg.

Und plötzlich wird aus Aufräumen Klärung.

Energetische Türen öffnen sich.
Frischer Wind kommt hinein – für Neues, Gutes.

Gespräche können eine Herausforderung sein.
Du gehst in ein Gespräch.

Mit der Haltung:

Das wird eine harte Nuss!


Oder:
Ich bin wertschätzend. Ich öffne mein Herz.

Ein Gespräch beginnt nicht mit dem ersten Wort.
Sondern mit dem Setzen dieser Absicht.

Zurück zum Tagesbeginn.


Du wachst auf.
Vielleicht mit

Angst
Druck
Sorge

Und mit diesem Bewusstsein
beginnt dein Tag.

Wird das Einfluss auf deinen Tagesverlauf haben?

Das Gesetz des Anfangs zeigt sich nicht nur in großen Entscheidungen.
Es beginnt mit der Wahrnehmung deines Zustands.

Und dem, was du daraus machst.

Darin liegt deine Möglichkeit als Kreatorin.

Den Anfang nicht dem Zufall oder einer automatisierten Routine zu überlassen.
Sondern ihn bereits beim Aufwachen zu prägen.

Vorschlag:
Setz dich auf die Bettkante ehe du aktiv wirst oder zum Handy greifst....

Sage:
Das Tor ist offen.
Ich trete ein.
Ich gestalte.

Dann starte deine Morgenroutine oder was auch immer.

Und manchmal ist genau das der Moment für:

Auf ein Neues.


Auf ein Neues ist ein Raum,
in dem du dich erinnerst,
dass du dich jederzeit neu erschaffen kannst.

Du öffnest dich.
Du dehnst dich aus.
Du findest zurück in deine eigene Führung.

Rüdiger Dahlke erzählte einmal, wie ernst das Gesetz des Anfangs für ihn ist: Eine frisch begonnene Reise erwies sich bereits nach einigen Kilometern als von allerlei Störungen getrübt.

Er fuhr zurück. Und begann die Reise noch einmal. Auf ein Neues eben.

Das ist gelebtes Bewusstsein.

Es gibt viele Augenblicke in deinem Tageslauf, in denen du dir das Gesetz des Anfangs immer mal wieder ins Gedächtnis rufen kannst.

Beim Niederlassen in einem Cafe, beim Sprechen mit einem Bekannten, beim Öffnen des Computers…

Ohne Druck, ohne Müssen.

Einfach als Erinnerung daran, dass du der Gestalter deines Lebens bist.
Und dass das recht einfach ist, wenn du dir erlaubst klar und bewusst zu sein.

Sei Königin.